Das Iberico-Schwein

Rasseportrait

 

Das Iberische Schwein ist eine in Südwestspanien und in Portugal heimische, pflegelos gehaltene, halbwilde Schweinerasse. Im Vergleich zu den (weitaus jüngeren) herkömmlichen Hausschweinrassen ist es deutlich kleiner und flinker. Iberische Schweine wurden bereits von römischen Legionären gezüchtet, die sich in der heutigen Extremadura niedergelassen hatten.

Aufzucht und Haltung

 

Unsere Tiere leben ganzjährig draußen und bewegen sich wesentlich mehr. Die natürliche Haltung ermöglicht es den Tieren, das zu fressen, was Schweine nun mal gerne fressen: Regenwürmer, Käfer, Gras, Äpfel, Rinde, Wurzeln, Schnecken, Blätter und natürlich Eicheln. Sie geben dem Fleisch seine nussige Würze. Genetisch bedingt lagert sich das Fett INTRAMUSKULÄR ein. So wird das Fleisch von einer feinen Fettmaserung durchzogen und es bleibt beim Garen in jedem Fall saftiger. Im Mund erscheint es nicht so trocken wie magere Stücke vom Hausschwein.

Der Rest der „Schweinebande“

Auch der Rest der Schweinebande kann sein Leben ganzjährig an der frischen Luft verbringen.

Diese natürliche Haltung ermöglicht es den Tieren, das zu fressen was sie so finden, wie zB. Würmer, Schnecken, Käfer, Rinde und vieles mehr.

Wir fütter dann noch dazu Kartoffeln, Futterrüben, Gras, Stroh und Schrot (Mischung von selbst angebautem Getreide)

In jeden Gehegen haben die Schweine Hütten aus Holz die mit reichlich Stroh versehen sind. Diese perfekte Schlafplatz und Rückzugsort.

So können unsere Schweine hier eine schöne Zeit verbringen. Auch der Transport zu unserem Schlachter, der nur 8km weit ist, erfolgt in aller Ruhe und möglichst Stress frei.